Young Professionals trainieren für China

Young Professionals trainieren für China

Juli 2016

In wenigen Wochen brechen unsere Young Professionals nach China auf. Aber bevor es losgeht, absolvieren die vier jungen Bystronicer noch ein Training für chinesische Umgangsformen.

«Gebt Eurem chinesischen Gesprächspartner die Chance, sein Gesicht zu vergrössern.» Das ist einer von vielen Tipps, die Yan Xiong den Teilnehmern ihres interkulturellen Trainings mit auf den Weg gibt, bevor sie nach China reisen. Gesicht steht in China für Würde und Ansehen. Ein Fauxpas wäre es, dieses Ansehen versehentlich zu verletzen, jemandem also sein Gesicht zu nehmen. Zum Beispiel durch ein unhöfliches «Nein».

Mit einem zweitägigen Training bereitet Yan Xiong die vier Young Professionals von Bystronic in Niederönz auf ihre grosse Chinareise vor. Ende Juli ist es soweit, dann brechen Simon Kohler (Polymechaniker), Niklas Rösch (Automatiker), Yanic Sonderegger (Automatiker) und Cédric Wyler (Kon strukteur) für sechs Monate nach China auf. Dort werden sie am Bystronic Entwicklungs- und Produktionsstandort Tianjin arbeiten. Das Bystronic Austauschprogramm «Young Professionals» geht damit in die vierte Runde. 

Unterschiede wahrnehmen

Am Morgen beginnt Yan Xiong das Training mit Musik. Asiatische Klänge tönen dezent aus den Lautsprecherboxen. «Wenn Ihr nach China kommt, wird es überall Musik und Geräusche geben», erklärt die Trainerin. Chinesen mögen es quirlig und lebhaft. Für Fremde, die China zum ersten Mal besuchen, sei diese Geräuschkulisse ungewohnt.

Dann kommt eine Übung. Aufgabe: seinem Gegenüber aufmerksam zuhören und die Informationen anschliessend möglichst genau wiedergeben. Eine wirkungsvolle Lektion, mit der Yan Xiong die Young Professionals besonders auf ihre ersten Wochen in China vorbereiten möchte. «Aufmerksames Zuhören, Innehalten und Unterschiede wahrnehmen, das sind wichtige Feinheiten, mit denen Ihr viele Anfangshürden überwinden werdet.» 

«Ja» ist nicht gleich «ja»  

Tipps wie diese sollen Simon, Niklas, Yanic und Cédric dabei helfen, sich in Tianjin erfolgreich in ihre Arbeitsprojekte einzufinden. Dabei geht es nicht nur darum, Schweizer Fachwissen, das die vier während ihrer Berufsausbildung bei Bystronic erworben haben, in China anzuwenden. Es geht auch um Austausch mit dem Knowhow, das die chinesischen Kollegen besitzen. Und damit in diesem Austauschprozess Schweizer und Chinesen ihr Gesicht vergrössern, bietet Bystronic den vier jungen Berufsleuten dieses interkulturelle Training an.

Zum Abschluss noch das hier: «Ja» bedeute in China nicht immer gleich Zustimmung, erklärt Yan Xiong. Oft unterscheiden die Chinesen zwischen: «Ja, ich höre.» (meint: Ich habe weder verstanden, noch stimme ich zu.), «Ja, ich verstehe.» (meint: Ich höre und habe verstanden, stimme aber nicht zwingend zu.) und «Ja, ich bin einverstanden.» Gut zu wissen.

Was unsere Young Professionals in China erleben, lest Ihr ab August regelmässig im Online-Tagebuch

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