Die grossen Maschinen fand ich irgendwie cool

Die grossen Maschinen fand ich irgendwie cool

Mai 2017

Unsere Lehrlings-Kauffrau Nicole Clément (3. Lehrjahr) erklärt, warum es cool ist, in der Industrie zu arbeiten und warum sie besonders die vielseitige Ausbildung bei Bystronic dabei schätzt.

Was hat Dich zu einer Lehre bei Bystronic bewogen?

Bevor ich meine Schnupperlehre als Kauffrau in der Bystronic machte, schnupperte ich noch in anderen Berufen, zum Beispiel als Schreinerin und als Hochbauzeichnerin. Einen Einblick in die KV-Lehre habe ich mir nicht nur in der Industrie verschafft, sondern auch noch bei einer Versicherung und auf einer Gemeinde. Ich entschied mich für die Industrie, weil es für mich persönlich wichtig war, in einer Unternehmung zu arbeiten, in der ein Produkt entsteht. Es gibt auch Betriebe, in denen Möbel oder Küchengeräte entstehen, aber die grossen Maschinen fand ich irgendwie cool und faszinierend.  

Was schätzt Du an Bystronic?

Die Vielseitigkeit der Ausbildung und die tolle Zusammenarbeit in unserem Team. Alle Mitarbeitenden sind sehr hilfsbereit und freundlich. Ganz besonders auch unsere Berufsbildnerin Monika Schärer. Sie schaut wirklich gut zu uns Lernenden und hat immer Zeit für jedes unserer Anliegen.

Auch schätze ich es sehr, dass wir alle sechs Monate die Abteilung wechseln können und so verschiedene Gebiete kennenlernen dürfen. So merkt man, in welcher Abteilung es einem am besten gefällt.  

In meinem letzten Semester hatte ich zum Beispiel die Gelegenheit, als Kauffrau in der Informatik zu arbeiten. Ich übernahm administrative Aufgaben wie Flüge buchen, Bestellungen schreiben und die Hardware-Ausgabe. Zudem habe ich das gelieferte Material in unser Lager gebracht und dieses inventiert. Aber ich durfte auch mit den Informatikern zusammenarbeiten. Sie erklärten mir die ganze Materie und liessen mich einfachere Prozesse übernehmen. Dieses halbe Jahr war für mich sehr spannend und lehrreich.  

Auch finde ich es sehr schön, dass wir Lernenden Praktika, Sprachaufenthalte und Spezialeinsätze machen dürfen. Das ist nicht selbstverständlich. Zum Beispiel habe ich Praktika in der Warenannahme, in der Spedition und im Lager gemacht.

Bei einem Kundenbesuch aus England durfte ich sogar unsere Eventmanagerin bei der Betreuung der Kunden unterstützen. Das Lehrlingslager im ersten Lehrjahr und mein dreiwöchiger Sprachaufenthalt in unserer Niederlassung in England haben mir ebenfalls super gefallen. Wenn ich noch einmal die Chance bekäme, würde ich sofort wieder gehen.  

Wie sieht Dein weiterer Werdegang aus?

Nach meiner Lehre werde ich im Sommer die Wirtschaft BMS 2 starten. Diese dauert zwei Jahre jeweils zwei Tage pro Woche. Die restlichen drei Tage werde ich in der Bystronic arbeiten. Es ergab sich die Möglichkeit, dass ich sogar weiterhin in der Informatik als Assistentin arbeiten kann. Dort erwartet mich immer noch reichlich Neues und ich freue mich, mit dem tollen Team zu arbeiten und noch viel von ihnen zu lernen.  

Was für Tipps kannst Du anderen in Bezug auf die Berufswahl mitgeben?

Wenn Ihr in der siebten oder achten Klasse seid, geht so viele verschiedene Berufe schnuppern wie möglich. Dann könnt Ihr herausfinden, welcher der richtige Beruf für Euch ist und könnt die Berufe streichen, die Euch nicht gefallen. Wenn Ihr dann den richtigen Beruf gefunden habt, schnuppert diesen in verschiedenen Branchen und Unternehmen. Jeder Beruf ist in jeder Firma anders. So findet Ihr die Lehrstelle, die für Euch am besten passt. Achtet beim Bewerbungsschreiben darauf, dass Euer Dossier sauber, einheitlich, fehlerfrei und komplett ist. Das wird Euch insbesondere in der KV-Lehre zugutekommen, da Ihr dort wichtige Dokumente erstellen müsst, die korrekt sein müssen.  

Magst Du noch etwas zum Thema „Frauen in der Industrie“ sagen?

Vor allem Mädchen mögen vielleicht das Gefühl haben, dass die Industrie nur etwas für Jungs ist. Da täuscht Ihr Euch! Es hat sogar Vorteile. Gibt es etwas Schweres zu tragen, geht es ganz schnell und jemand nimmt Euch die Last ab. Ich kann Euch die Industrie nur empfehlen. Ihr müsst auch nicht Experte für Laserschneidmaschinen sein. Die einzige Maschine, die ihr im Griff haben solltet, ist der Computer.

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