Zurück aus Tianjin

Zurück aus Tianjin

Februar 2017

Die Young Professionals kehren mit vielen Eindrücken aus China zurück. Bystronic veranstaltete nun einen Workshop. Hier werteten die Vier ihre Erlebnisse von Tianjin aus.

«Chinesen sind ausgezeichnete Gastgeber», erklärt Niklas. Ihn habe diese Haltung beeindruckt. Egal ob es dabei um eine Einladung zum Essen gehe oder um die Planung eines Ausfluges. Chinesen seien stets darum bemüht, ihren Gästen nur das Beste zu bieten. Seine drei Kollegen Yanic, Simon und Cédric sitzen neben ihm und stimmen zu.

Die vier Young Professionals müssen es wissen. Sie haben die letzten sechs Monate in China verbracht. Seit Ende Dezember sind sie aus Tianjin zurück in der Schweiz. Über ihre Erlebnisse berichteten sie nun in einem abschliessenden Workshop, zu dem Bystronic die Vier Anfang Februar am Hauptstandort Niederönz einlud. Die Leitung des Workshops übernahm die externe Kulturtrainerin Yan Xiong. Sie hatte die Young Professionals schon vor ihrer Reise auf die Zeit in China vorbereitet.

Aus Lehrabsolventen werden China-Erfahrene

«Ich treffe die Vier heute wieder und stelle eine Entwicklung fest», sagt Yan Xiong. «Yanic und seine drei Kollegen brachen im vergangenen Juli als Schweizer Lehrabsolventen nach China auf. Nun sind sie zurück als Fachkräfte mit Chinaerfahrung. Was sie mitbringen, sind wertvolle Erfahrungen aus einer Kultur, die anders funktioniert, als man es in der Schweiz gewohnt ist.»

In den vergangenen sechs Monaten haben die Young Professionals ihr Fachwissen aus der Berufslehre in verschiedenen Projekten in Tianjin anwenden können. Cédric arbeitete an technischen Zeichnungen für Biegemaschinen in der Entwicklungsabteilung von Bystronic. Niklas unterstützte seine chinesischen Kollegen bei der Montage der Laserschneidbrücken. Simon war in der Einkaufsabteilung mit dem Lieferantennetzwerk von Bystronic beschäftigt. Und Yanic betreute in der Entwicklung technische Abstimmungen an Soft- und Hardware der Laserschneidsysteme.

Sprache und gegenseitige Offenheit seien dabei wichtige Türöffner in China gewesen, bestätigen die Young Professionals im Workshop. Dort, wo sie mit Englisch nicht weiter kamen, halfen ihnen chinesische Worte. Diese prägten sie sich im Umgang mit ihren Kollegen vor Ort schnell ein. Und wenn das nicht half, dann fand der Austausch mit Zeichnungen auf Papier oder sogar mit Händen und Füssen statt.

Neue Aufgaben in Niederönz

Seit Januar arbeiten die vier Young Professionals wieder in Niederönz. Sie haben hier ihre Tätigkeit in verschiedenen Bereichen der Montage und Entwicklung aufgenommen. Ähnlich wie in Tianjin ist Cédric in der Entwicklungsabteilung tätig. Er arbeitet hier an technischen Zeichnungen für die Laserschneidsysteme von Bystronic.

Niklas ist im Lean-Team eingeteilt. Er und seine Kollegen stellen die Montageabläufe in Niederönz auf schlanke Lean-Strukturen um. Eine wichtige Aufgabe, denn eine effiziente Montage ist für Schweizer Unternehmen wie Bystronic im internationalen Wettbewerb entscheidend. Niklas ist in der Lean-Werkstatt für deren Funktionsbereitschaft und Materialorganisation zuständig.

Simon arbeitet in der maschinellen Fertigung. Hier ist es laut. Deswegen trägt Simon meist Lärmschützer in den Ohren. Er bedient eine CNC-Fräsanlage, auf der Bauteile für die Laserschneidköpfe gefertigt werden, die Bystronic in ihren Faserlaserschneidanlagen einsetzt.

Yanic richtet in der Lasermontage Lean-Arbeitsplätze ein. Dazu baut er Regalsysteme auf, die den Monteuren von Bystronic an ihren Montageplätzen später alle nötigen Bauteile bereitstellen. Zum Aufbau der Regalsysteme kommt Yanic oft in die Lean-Werkstatt, wo er Niklas trifft.

Das Austauschprogramm «Young Professionals» wird Bystronic auch im Jahr 2017 fortsetzen. Die Vorbereitungen dazu laufen schon. Damit findet das erfolgreiche Nachwuchsprojekt dann bereits zum fünften Mal statt.

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