Lehrlingslager Breitlauenen 2018

Lehrlingslager Breitlauenen 2018

August 2018

Die Lernenden der Bystronic gingen auch dieses Jahr wieder auf die Alp. Hier erledigten sie körperlich harte Arbeiten bei super Sommerwetter: Wie Gras an den Zäunen der Kuhweiden mit der Sichel schneiden oder die Wasserleitung reparieren. Selina Schwaller, Lernende Mediamatikerin, war dabei und erzählt Euch hier mehr vom diesjährigen Lehrlingslager.

Auch dieses Jahr machten wir Lernenden uns am Ende des ersten Lehrjahres auf den Weg nach Breitlauenen. Das Lagerhaus ist auf einer Alp und die Anreise eine kleinere Weltreise. So wurden wir, insgesamt 20 Lernende des ersten Lehrjahres, mit dem Car nach Wilderswil chauffiert.

Hier wurden wir mit einem Besuch bei der Rega überrascht. Die zwei Mitarbeiter erklärten uns den Rettungshelikopter und erzählten uns die Geschichte der Rega. Beeindruckt waren wir von der Anzahl Einsätze im letzten Jahr. Rund 16‘000 Mal flog die Rettungsflugwacht. Was auch sehr eindrücklich war, wie wenig Platz dem Arzt für die Behandlung des Patienten im Helikopter zur Verfügung steht.

Nach vielen spannenden Eindrücken bei der Rega nahmen wir das Zügli in Richtung Breitlauenen. Nach einem kurzen Fussmarsch erreichten wir das Lagerhaus und bezogen unsere Zimmer. Im Lagerhaus war keine Dusche vorhanden, diese mussten wir zuerst installieren. Die Dusche bestand aus Gartenschläuchen und einer Gartendusche, das Wasser erwärmten wir mit einem Durchlauferhitzer. Die selbstgebaute Dusche stand draussen in einem Partyzelt und war eines der Highlights im Lehrlingslager. Darauf freuten sich die verschwitzten Arbeiter am Abend. «Es wird richtig warm und uf ei Chlapf wirds ischaut», bewertete Sven das Duscherlebnis.

Der andere Arbeitsalltag

Um 7:00 Uhr gab es jeden Morgen «Zmorge», damit die Lernenden um 8:00 Uhr für die Arbeitseinsätze bereit waren. Sie teilten sich in Gruppen auf. Die einen waren für das «Studnen», das Wegschneiden von unerwünschten «Tanndli» auf den Kuhweiden, zuständig. Die anderen machten die Verstopfung der Wasserleitung ausfindig. Zudem verbreiterten wir die Wanderwege, indem wir mit dem Pickel die Erde vom Hang lösten. Danach verteilten wir die Erde mit der Schaufel und drückten sie fest, damit der Wanderweg für Mensch und Tier sicher ist.

Die Verstopfung der Wasserleitung beschäftigte uns die ganze Woche. Mit Schaufel und Pickel gruben wir Löcher, schnitten die Wasserleitung auf und suchten die Verstopfung. Es dauerte drei Tage bis endlich das Wasser bis zum Brunnen floss. «S’Schaffe isch guet gsi, aber dr Wäg vor Wasserleitig bis zum Lagerhus isch schono ahstränged gsi», meinte Dominik, denn der Heimweg dauerte über 30 Minuten und war sehr steil.

Der legendäre Feierabend

Das Abendprogramm konnten wir immer sehr individuell gestalten. Einige spielten Spiele, hörten Musik, genossen die Aussicht bei einem kleinen Ausflug oder liessen den Abend beim Aussichtspunkt mit dem Sonnenuntergang ausklingen. «Chömet mir spiele wieder e Rundi Werwöuf», war ein gängiger Satz am Abend. Werwolf ist ein Kartenspiel, bei dem die Mitspieler manipuliert werden, um die eigene Identität zu verbergen. 

Gerade zu dieser Zeit liefen die Fussball-Weltmeisterschaften, gespannt versammelten sich einige Lernende auf der Terrasse und schauten die Matches.

Am Freitagmittag war das Lagerhaus «picobello» geputzt und aufgeräumt. Müde aber mit voller Vorfreude auf unsere Ferien fuhren wir mit dem Reisecar wieder zurück nach Niederönz.

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