Lehre bei Bystronic: «Die grosse Chance»

Lehre bei Bystronic: «Die grosse Chance»

Januar 2018

Die Polymechanikerin Rahel Moser (3. Lehrjahr) ist in der Fibermontage bei Bystronic im Reinraum tätig. Wie spannend ihr Weg dorthin war und warum das industrielle Umfeld sie so begeistert, erzählt sie mit vielen hilfreichen Tipps für junge Jobeinsteiger.

Eine neue Herausforderung

Eine neue Herausforderung

Ich hatte schon immer grossen Spass daran, mit den Händen zu arbeiten. Ähnlich wie früher beim Legospielen, macht es mir heute Freude, nach einer Montagezeichnung zu bauen.

Nach meinem Lehrabschluss zur Fleischfachfrau fing ich vorerst temporär an, bei Bystronic in der Montage zu schaffen. In meiner Anfangszeit fehlte mir jedoch das technische Flair, deshalb wollte ich mich gerne weiterbilden. Glücklicherweise hatte ich tolle Chefs, die sich hinter mich stellten und mich dazu motivierten, eine Lehre in der Bystronic zu machen. So bekam ich die grosse Chance, eine zweite Lehre als Polymechanikerin anfangen zu dürfen.

In der Montage zu arbeiten und nun fest zum Team zu gehören, macht mir sehr viel Freude. Ich schätze es sehr, dass sich die Bystronic so für mich eingesetzt hat und mir damit die Möglichkeit gab, mich in eine neue Richtung weiterzuentwickeln.

Eine anspruchsvolle Grundausbildung

Eine anspruchsvolle Grundausbildung

In den ersten zwei Jahren ist die Schule sehr intensiv. Man sollte grosses Interesse für Mechanik und Technik mitbringen – entsprechend sind Mathematik und Physik sehr wichtig.

In der Grundausbildung sind die Hauptaufgaben das Bohren, Fräsen und Drehen. Die ersten zwei Jahre arbeitet man dabei in der Lehrwerkstatt und produziert aus rohen Werkstoffen fertige Teile, um die Feinfertigkeit zu erlernen und die Maschinen mit all ihren Funktionen kennenzulernen.

Wir durchliefen auch diverse Praktika, um die Theorie aus der Schule in der Praxis umzusetzen. Ausserdem bekamen wir die Chance, einige Wochen bei den Automatikern und Konstrukteuren zu arbeiten sowie in der Werkzeugausgabe Bestellungen zu machen.

Die Grundausbildung war für mich sehr anspruchsvoll. Vor der Zwischenprüfung musste ich viel lernen und meine Technik verbessern. Die Prüfung selbst war für mich etwas belastend. Man konnte sich zwar gut darauf vorbereiten, aber was genau gefertigt werden muss, erfährt man erst am Prüfungstag.

Ein ungewöhnlicher Arbeitsplatz

Ein ungewöhnlicher Arbeitsplatz

Zurzeit arbeite ich in der Fibermontage im Reinraum. Bei uns stehen die Sauberkeit und Genauigkeit im Vordergrund, da das Bauteil, das wir im Reinraum produzieren, frei von Partikeln sein muss. Dazu sind genaue Vorschriften und Verhaltensregeln einzuhalten. So ziehen wir in der Zwischenschleuse eine Kopfhaube, Kittel und Spezialschuhe an. Ich arbeite mit sehr kleinen Teilchen, weshalb man auch ein gewisses Feingefühl braucht.

Ein spannendes industrielles Umfeld 

Ein spannendes industrielles Umfeld

Bisher hatte ich intern und extern viele Möglichkeiten, die Firma zu repräsentieren und jungen Leuten den Beruf näherzubringen. Besonders habe ich Spass daran, junge Frauen davon zu überzeugen, dass ein Beruf in der Industrie etwas sehr Tolles und Spannendes sein kann.

Das Highlight war, als ich mit anderen Lehrlingen der Bystronic die Möglichkeit bekam, das «Buchsifest» der Gemeinde Herzogenbuchsee zu managen. Wir hatten den Auftrag, die Planung für den Aufbau und die Aktivitäten am Stand zu erstellen und uns ein Konzept zu überlegen, wie wir unseren Beruf und die Firma repräsentieren wollen. Beispielsweise mussten wir uns überlegen, was wir als Give-away für die Besucher des Stands anbieten wollen. Wir entschieden uns für einen Handy-Halter, den wir zuvor selbst konstruiert und in unserer Firma produziert hatten. Für mich war das eine spannende Erfahrung.

Eine tolle Berufswahl – auch für Frauen 

Eine tolle Berufswahl – auch für Frauen

Bei meiner ersten Berufswahl habe ich leider nicht so umfangreich geschnuppert. Damals hatte ich keine Vorstellung, was mir wirklich gefallen könnte. Daher rate ich, so Vieles und Verschiedenes wie möglich auszuprobieren. Damit kann man sich besser vorstellen, was Freude bereitet und in welche Richtung man gehen möchte.

Eine Lehre als Polymechaniker/in ist sehr vielfältig und man hat auch danach viele interessante Möglichkeiten zur Weiterbildung. Ich würde in meinem späteren Berufsleben beispielsweise gerne in Richtung Entwicklung gehen.

Die Berufe in der Industrie möchte ich unbedingt auch Frauen ans Herz legen. Es ist eine faszinierende Arbeit und auch für Frauen eine tolle Berufswahl.

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