Sprachaufenthalt in England

Sprachaufenthalt in England

Mai 2018

Jana Wälchli ist im 2. KV-Lehrjahr bei Bystronic. Im April 2018 reiste sich nach England und arbeitete bei Bystronic UK in Conventry. Was sie in den 2.5 Wochen erlebt hat, erzählt sie Euch hier.

Meine Reise begann am 4. April. Etwas nervös und gespannt auf das, was mich erwarten wird, flog ich nach Birmingham. Ich kannte weder die Leute noch das Land. Am Flughafen wurde ich von meiner Gastmutter und ihrem Sohn herzlich empfangen. Sie erzählten viel und am Anfang war es für mich schwierig, sie zu verstehen. Denn sie sprachen einen anderen Akzent, als wir in der Schule hören. 

Die ersten Tage in England

Als wir am Flughafen ins Auto einstiegen, war ich selbst etwas verwundert: denn ich lief gleich zur anderen Seite des Autos, eben zur richtigen Seite in England. Am Anfang war es schon ein bisschen komisch, dass meine Gasteltern auf der «falschen» Strassenseite fahren. Aber ich habe mich schnell daran gewöhnt.

Als wir am Wochenende nach London gingen, überquerte ich dort das erste Mal einen Fussgängerstreifen in England. Im Auto hatte ich ja kein grosses Problem, dass hier alle auf der anderen Seite fahren, aber beim Fussgängerstreifen war das anders. So habe ich mir schnell angewöhnt, immer auf beide Seiten zu schauen, um ja sicher zu sein, dass kein Auto kommt.

Auch das Essen ist anders. Zum Frühstück gab es Müsli mit Milch und ein Glas Wasser oder Tee. Zum Mittagessen gab es etwas Kaltes. Mir ist aufgefallen, dass alle in England Tee mit Milch trinken, das finde ich sehr speziell.

Meine Arbeit bei Bystronic UK

Die Niederlassung in Coventry ist viel kleiner und ich fand sie daher übersichtlicher als unser Hauptstandort in Niederönz. So hatte ich keine Mühe, mich schnell zurechtzufinden. Alle Mitarbeitenden waren sehr hilfsbereit und freundlich, es herrschte eine familiäre Atmosphäre. Alle kennen alle. Als ich dort war, wurde ein Abendessen für einen Mitarbeiter organisiert, der in die Pension gehen wird und alle Mitarbeitenden waren eingeladen.

In England konnte ich die gleichen Arbeiten, wie in Niederönz machen. Die Herausforderung war die Sprache. Daher war ich schon ein bisschen stolz, als ich die Kunden am «Open-House» Anlass bedienen durfte. Bystronic UK öffnete ihre Türen für Kunden und ich konnte eine Woche mithelfen.

In der letzten Woche arbeitete ich im Ersatzteildienst. In der Schweiz war ich bereits in dieser Abteilung. Dort habe ich auch Bestellungen von Bystronic UK bearbeitet. Allerdings konnte ich in England nicht sehen, wie es abläuft, wenn eine Bestellung in die Schweiz gesendet wird. Die anderen Arbeiten waren ähnlich, wie jene in der Schweiz  und so konnte ich nach kurzer Einführung bereits selbstständig arbeiten.

Welche Erfahrungen nehme ich mit

Das bekannte englische Wetter lasse ich gerne dort. Denn ich vermisste die Sonne und nach  einer gefühlten Ewigkeit schien sie endlich am zweiten Wochenende. So gingen wir am Morgen den Fussballmatch des älteren Sohnes schauen. Fussball hat einen sehr hohen Stellenwert in England.

Mein Englisch, vor allem das Verstehen, wurde von Tag zu Tag besser und am Ende  konnte ich mich einigermassen unterhalten. Nach 2.5 Wochen England flog ich am 20. April wieder nach Hause. Ich nehme unzählige Erlebnisse und Eindrücke mit. In England habe ich viele neue Menschen kennengelernt und konnte dank ihnen meine Englischkenntnisse verbessern. Zudem habe ich nicht nur Einblicke in unsere Niederlassung sondern auch in die Lebensweise der Engländer erhalten. Ich empfehle jedem einen Sprachaufenthalt. 

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